Leseempfehlung für das Wochenende

Hello again,

Da ich gerade urlaube, mache ich es mir diese Woche einfach. Meine ersten beiden Posts liefen nicht so gut auf Linkedin. Das lag wohl vor allem daran, das ich mich zu sehr auf meine Publikationsplattform verlassen hatte. Deshalb hier nochmal, Live und in Farbe.

Willkommen zu unserer Serie „Must Reads“ – Leseempfehlungen für das Wochenende.

Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber meine Leseliste wird immer länger und manchmal habe ich Schwierigkeiten, mich zu entscheiden, was ich als nächstes lesen soll. Was für mich ganz gut funktioniert, sind Vorschläge und Anregungen aus meinem Umfeld. Und bevor ich dann lange darüber nachdenke, greife ich zu und lese genau das Empfohlene. Muss nicht immer ein Buch sein, kann auch ein Artikel sein oder ein Magazin.

Wenn ich auf die letzten zwei Jahre zurückblicke, kommen auf meiner Shortlist aber tatsächlich nur Bücher vor, die im Vordergrund stehen.

Die Bücher habe ich immer eingebettet im Kontext meiner Arbeit, beziehungsweise der gerade akuten Themen gelesen, weil so das Gelesene besser haften bleibt.

Über die kommenden Wochen werde ich euch jede Woche einen Vorschlag zukommen lassen, was aus meiner Sicht lesenswert erscheint.

Ich freue mich, wenn ich ein paar Leute damit erreiche und etwas zum Nachdenken gebe.

Empfehlung dieser Woche:

„Was das Valley denken nennt“ (Im Original: What tech calls thinking) von Adrian Daub. Adrian Daub ist ein in Köln geborener Professor für vergleichende Literaturwissenschaft an der renommierten Stanford University.

Im Buch seziert und decodiert er die Ideologie der Techbranche und vermittelt eine überaus interessante Perspektive auf die US Tech Industrie und das Silicon Valley, was hier in Europa doch oft glorifiziert wird, ohne wirklich zu hinterfragen, ob das eigentlich gut ist, was hervorgebracht wird. Im Land der unbegrenzten Möglichkeiten geht man ja doch ganz gern den Weg, alles zu machen, was möglich ist, frei nach dem Motto: „Warum leckt sich der Hund….., weil er es kann.“ Man muss, vielleicht sogar darf, nicht alles machen, was getan werden kann, weil es der Gesellschaftlichkeit abträglich ist.

Mein Key Take-Away aus diesem Buch möchte ich mit dem Zitat aus einem Buch weiter hinten auf meiner Empfehlungsliste wiedergeben.

„Die meiste Zeit geht dadurch verloren, dass man nicht zu Ende denkt.“

Das heißt: Kritisch bleiben, hinterfragen, Wertesystem überprüfen, auf eigene Stärken und nicht die vorgeblichen Stärken anderer, woanders schauen. Einfach mal 5 Sekunden mehr nachdenken, als etwas augenscheinlich Falsches umzusetzen.

Viel Spaß beim Lesen!

So weit aus der großartigsten Stadt Deutschlands,

Mannheim


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