Das Projekt war ein Erfolg. Die Arbeit wurde trotzdem mehr.
AGNTSIO übernimmt die Handarbeit zwischen Ihren Systemen — ohne Eingriff in Ihre Systeme. Es verbindet sie nicht miteinander, es liest über sie hinweg. Auf offenen Modellen, bei Ihnen im Haus.
Man kennt das.
Das grüne Projekt
Ein Unternehmen führt ein neues System ein. Das Projekt läuft gut: im Budget, in der Zeit, im vereinbarten Umfang. Der Lenkungskreis ist zufrieden. Haken dran.
Der Bruch beim Roll-out
Beim Roll-out fällt etwas auf, das in keinem Statusbericht stand: Der HR Business Partner erfasst plötzlich Lohndaten von Hand. Jeden Tag. Also die Person, deren Aufgabe Personalbetreuung und Personalentwicklung ist.
Das ist der eigentliche Schaden. Nicht, dass Arbeit liegen bleibt — sondern welche. Wer eingestellt wurde, um Führungskräfte zu begleiten und Nachwuchs zu entwickeln, erfasst jetzt Zahlen. Die Entwicklungsarbeit fällt nicht aus, sie wird nur nie wieder gemessen.
Der völlig rationale Grund
Das neue System hätte an das alte angebunden werden müssen, damit der bisherige Prozess weiterläuft. Der Dienstleister, der das gekonnt hätte, war zu teuer — und hätte den Termin gerissen.
Also flog die Anbindung aus dem Umfang. Das war die richtige Entscheidung. Für das Projekt.
Die Eh-da-Annahme
Was an die Stelle der Anbindung trat, war keine Entscheidung, sondern ein Satz: „Die Kollegen sind doch eh da — das bisschen Daten können die mit erfassen."
„Eh da" heißt nicht frei. Es heißt nur: nicht abgerechnet.
Die Rechnung, die keiner aufmacht
Die Arbeit ist nicht verschwunden. Sie ist umgezogen — zu der Ressource, die im Haus am knappsten ist. Und sie bleibt. Dauerhaft.
Was folgt, kennt jeder: Nebenaufgaben verdrängen Kernaufgaben. Die Fehlerquote steigt, weil Abtippen fehleranfällig ist und niemand Zeit zum Gegenlesen hat. Die Qualität dort, wofür die Person eingestellt wurde, sinkt. Und mit dem nächsten Projekt kommt die nächste Handarbeit dazu.
Im Sondermaschinenbau heißt dieselbe Geschichte anders: Der Kalkulator sucht die Auftragshistorie im ERP, die Zeichnung auf dem Fileserver, die Preislogik in Excel und den Kundenkontext in Outlook. Er ist die Schnittstelle zwischen vier Systemen. Und er ist 61.
Eine Verbindung zwischen zwei Systemen hatte bisher nur zwei Preise: ein Integrationsprojekt — oder einen Menschen.
Das erste ist zu teuer. Das zweite sieht aus wie null. Deshalb gewinnt immer das zweite — und deshalb gibt es in jedem Mittelständler eine unsichtbare Abteilung: Menschen, die Informationen von einem System ins andere tragen. Sie steht auf keinem Organigramm, aber auf jeder Gehaltsabrechnung. Dafür gibt es jetzt eine dritte Möglichkeit — die einzige, die Ihnen den Menschen zurückgibt.
Was kostet Ihre unsichtbare Abteilung?
Nehmen Sie einen einzigen Vorgang in Ihrem Haus, bei dem jemand Daten aus einem System in ein anderes überträgt. Dann rechnen Sie.
Die Zahlen setzen Sie ein, nicht ich. Nichts davon verlässt Ihren Browser — hier wird nur gerechnet, nichts gespeichert und nichts gesendet. Das ist der Punkt, an dem die meisten Gespräche kippen: nicht wegen einer Folie, sondern wegen der eigenen Zahl.
Was AGNTSIO in Ihrem Haus tut
Ein Gerät im Serverraum. Bedienung im Browser. Und die Arbeit zwischen Ihren Systemen erledigt ab dann nicht mehr der Mensch, der eigentlich etwas anderes zu tun hat.
Liest, was schon da ist
E-Mails, Ordner, Exporte aus dem Altsystem, gescannte Belege — lesend, aus dem, was ohnehin da ist. An Ihren Systemen wird nichts geändert und nichts angebunden.
Erledigt wiederkehrende Handarbeit
Übertragen, abgleichen, zuordnen, prüfen, nachfassen. Zu festen Zeiten oder auf Zuruf — und nachvollziehbar protokolliert.
Merkt sich Ihre Regeln
Auch die, die nirgends stehen, weil „das weiß doch jeder". Genau die gehen verloren, wenn der eine Spezialist in Rente geht.
Im Haus ist der Normalfall
Der Alltagsbetrieb läuft auf offenen Modellen auf Ihrer Hardware. Was ausnahmsweise nach außen geht, entscheiden Sie — und es geht durch eine Kontrollschicht, die Personenbezug entfernt und jeden Schritt protokolliert.
Kein Projekt, das Sie lahmlegt
Start mit einem einzigen Vorgang. Energieeffiziente Standardhardware, keine Spezialinfrastruktur, keine Migration.
Nachvollziehbar und abschaltbar
Jeder Schritt ist protokolliert, prüfbar und korrigierbar. Was nicht funktioniert, wird abgeschaltet — nicht wegdiskutiert.
Klein genug für Ihr Haus, gut genug für Ihre Aufgabe
Die Fakten kommen nicht aus dem Modell, sondern aus einem versionierten Nachschlagewerk mit Quelle: Treffer — oder nichts, geraten wird nicht. Dazu ein enger Aufgabenzuschnitt und Prüfschritte davor und danach. Deshalb reicht ein Modell, das bei Ihnen im Serverraum läuft.
Nicht alles im Haus. Aber alles entschieden.
Die ehrliche Antwort auf „was passiert mit meinen Daten?" ist nicht „alles bleibt lokal". Sie lautet: Im Haus ist der Normalfall — und alles andere geht nur bewusst und nur durch eine Kontrollschicht. Die liegt zwischen Ihren Leuten und dem Modell und tut drei Dinge.
Bevor etwas das Haus verlässt
Namen, Nummern und Adressen werden pseudonymisiert, bevor eine Anfrage nach außen geht — DSGVO-konform und nachvollziehbar.
Eine Weiche je Anfrage
Sie legen fest, welche Anfrage wo bearbeitet wird: auf Ihrer Hardware, im europäischen Rechenzentrum oder — bewusst — bei einem großen externen Modell.
Jeder Schritt prüfbar
Was wohin ging und was dabei herauskam, ist protokolliert und auswertbar. Was nicht funktioniert, sieht man — und schaltet es ab.
Ohne diese Schicht ist „lokal oder Cloud" eine Alles-oder-nichts-Entscheidung, die man einmal trifft und dann bereut. Mit ihr ist es eine Einstellung — je Datenart, jederzeit änderbar, jederzeit nachprüfbar.
Kein Bestandteil, den Sie nicht benennen können.
AGNTSIO steht auf offener Software und offenen Modellgewichten. Das ist keine Haltung, sondern eine Absicherung: Jedes Stück ist ersetzbar — auch von jemand anderem als mir.
Offene Software
LocalAI für den Modellbetrieb, Open-WebUI als Oberfläche, pgvector als Wissensspeicher, Paperless-ngx für den Dokumenteneingang, Coder als Entwicklungsumgebung für die Agenten, Docker für den Betrieb, Grafana für die Auswertung. Alles Standard, alles nachschlagbar.
Offene Modellgewichte
Qwen, Gemma, LFM2, GLM — frei herunterladbar und auf Ihrer Hardware betreibbar. Kein Vertrag, der endet. Keine Abschaltung, die Sie trifft. Und ein Modellwechsel ist ein Konfigurationsschritt, kein Projekt.
Eigenentwicklung nur an drei Stellen
Der Dokumenteneingang, die Kontrollschicht und das Betriebskonzept — also Freigabelisten, Zuständigkeiten und Prüfschritte. Alles andere ist bewusst Standard.
Warum das den Betrieb bezahlbar macht: Überall dieselbe Konfiguration, gewartet werden Standard-Updates. Betrieb wird Serie statt Projekt. Der Kostenvorteil entsteht nicht daraus, dass die Anlage klein ist — sondern daraus, dass sie überall gleich ist.
Ihr Betriebswissen bleibt im Haus — auch wenn der Kollege geht.
Mit jedem Vorgang, den das System übernimmt, wird ein Stück Betriebswissen explizit: welche Regel gilt, welche Ausnahme es gibt, warum dieser Kunde anders behandelt wird als jener. Was heute im Kopf von zwei Leuten liegt, steht dann in einer Form da, die Maschinen ausführen und Menschen lesen können.
Das wächst über die Zeit. Und es bleibt, wenn dieser eine Spezialist in den Ruhestand geht.
Intern. Bei Ihnen. Nicht in einem Chatfenster irgendwo.
Die technische Seite — für die Kollegen, die es genau wissen wollen
Funktionsumfang, Betrieb und Integration im Detail
AGNTSIO ist eine vollständige agentische Plattform, kein Chat-Frontend. Enthalten ist alles, was ein KI-System braucht, das im Alltag tatsächlich Arbeit erledigt:
Hardware: energieeffiziente Standardhardware, plattformagnostisch, kein Rechenzentrums-Umbau. Modelle: offene Gewichte im Betrieb bei Ihnen; kommerzielle Modelle optional, über den Model-Router angesteuert und protokolliert. Wissen: kanonische Fakten aus einem versionierten Bundle mit Quellenangabe (deterministischer Nachschlag, kein Raten), Erkundung über semantische Suche. Integration: lesend über bestehende Ablagen, Postfächer und Exporte. Die Box liegt neben Ihren Systemen, nicht dazwischen: kein Eingriff in ERP oder Fachanwendungen, keine Middleware, keine Release-Abhängigkeit, kein Migrationsrisiko. Schreibzugriff ist nicht Teil der ersten Stufe.
Nicht am Reißbrett entstanden.
Ich habe dieses Muster über Jahre in Projekten gesehen — als Berater, davor als Produktverantwortlicher in einem börsennotierten Unternehmen, mit einem europaweiten Team von 40 Mitarbeitenden. Immer derselbe Ablauf: Das Projekt ist erfolgreich, die Lücke wird von Menschen geschlossen, und niemand rechnet nach.
Irgendwann habe ich aufgehört, das nur zu diagnostizieren. AGNTSIO läuft heute bei Kunden und in meinem eigenen Unternehmen im Produktivbetrieb. Ich empfehle kein Werkzeug, das ich nicht selbst täglich benutze.
Entstanden, weil ich das Problem zu oft gesehen habe — und dann selbst damit arbeiten musste.
Wenn der Vorgang selten vorkommt, wenn die Regeln jedes Mal andere sind, oder wenn das eigentliche Problem ein Prozess ist und kein Systembruch — dann ist ein KI-System die teure Lösung für das falsche Problem. Das sage ich Ihnen im ersten Gespräch, nicht im dritten. Technologie ist nie die Antwort. Aber manchmal ist sie das richtige Werkzeug — und dann will ich es selbst gebaut und selbst betrieben haben, bevor ich es jemandem empfehle.
Welche Handarbeit würden Sie zuerst abschaffen?
Dreißig Minuten, in denen wir genau einen Vorgang aus Ihrem Haus durchrechnen. Wenn sich die Zahl nicht lohnt, sage ich Ihnen das — und wir sind fertig.