KI-Adventskalender – Tag 9 von 24: KI als Sparringspartner für Ihre eigenen Texte und Entscheidungen

KI-Adventskalender – Tag 9 von 24: KI als Sparringspartner für Ihre eigenen Texte und Entscheidungen
Photo by Elena Mozhvilo / Unsplash

TL;DR

Viele Entscheider:innen nutzen KI noch nicht als ehrlichen Sparringspartner: Dabei kann ein gut formulierter Prompt helfen, eigene Annahmen zu hinterfragen, Alternativen zu sehen und Argumente zu schärfen – ohne dass Sie sich von einem Gremium abhängig machen.

Inhalt

Die naheliegendste Nutzung von KI ist:
„Schreibe mir Text X.“

Die spannendere Nutzung für Entscheider:innen ist:
„Denk mit mir.“

KI kann kein Ersatz für Ihren Verstand sein.
Aber sie kann als Sparringspartner dienen, um Ihre eigenen Gedanken an etwas „Reibung“ zu testen.


Wie KI als Sparringspartner funktionieren kann

Einige sinnvolle Fragestellungen:

  • „Welche Gegenargumente könnte jemand gegen diese Entscheidung vorbringen?“
  • „Welche Annahmen stecken in diesem Plan, die wir explizit machen sollten?“
  • „Welche Alternativen gibt es, die wir bisher übersehen haben?“
  • „Formuliere die Risiken dieser Entscheidung für eine kritische:n Aufsichtsrät:in.“

Der Punkt ist nicht, dass KI „Recht“ hat.
Der Punkt ist, dass Sie zusätzliche Perspektiven sehen.


Beispiel: Investitionsentscheidung

Stellen Sie sich vor, Sie planen eine Investition in ein KI-Projekt.

Sie könnten KI bitten:

„Hier ist unser grober Plan (Stichpunkte).
Liste mir bitte:
– 5 mögliche Risiken,
– 5 Gründe, warum dieses Projekt scheitern könnte,
– 5 Fragen, die eine kritische Eigentümer:in dazu stellen würde.“

Sie bekommen kein perfektes Bild – aber Sie bekommen mehr als nur Ihre eigene Sicht.


Grenzen des Sparrings

Wichtig:

  • KI kennt Ihr Unternehmen nicht im Detail.
  • Sie arbeitet mit Mustern, nicht mit Intuition.
  • Sie hat kein Gespür für politische Zwischentöne in Ihrem Haus.

Deshalb ist Sparring mit KI kein Ersatz für:

  • Gespräche mit Schlüsselpersonen,
  • ehrliche Rückmeldungen aus dem Team,
  • Ihr eigenes Urteil.

Aber es ist eine nützliche Ergänzung – vor allem, wenn Sie manchmal „alleine mit dem Thema“ sind.


Wie wir das in der 1:1-Session konkret nutzen

In der 1:1-KI-Session (90 Minuten, online) können wir:

  • eine reale Entscheidungsvorlage nehmen (anonymisiert),
  • KI gezielt als Sparringspartner nutzen,
  • und Prompts definieren, die Sie künftig alleine verwenden können, z. B.:
    – „Spiele die Rolle einer kritischen Gesellschafter:in und stelle Rückfragen zu diesem Plan.“
    – „Formuliere Gegenargumente aus Sicht der Mitarbeitenden im Bereich XY.“

Ziel: Sie treffen weiterhin Ihre Entscheidungen – mit besser vorbereiteten Gedanken.


Wenn Sie Entscheidungen nicht im luftleeren Raum treffen wollen

Gerade als Eigentümer:in oder Geschäftsführer:in fehlen oft echte Sparringspartner:innen, die unabhängig und zugleich fachlich sattelfest sind.

KI kann einen Teil dieses Sparrings übernehmen – strukturiert und kontrolliert.

Wenn Sie lernen wollen, wie Sie das sinnvoll nutzen, ohne sich in Technik zu verlieren:

→ Buchen Sie hier Ihre 1:1-KI-Session für Entscheider:innen (90 Minuten, online) zum Einführungspreis.