KI-Adventskalender – Tag 8 von 24: Interne Kommunikation – Klartext statt Folienfriedhof dank KI
TL;DR
Viele interne Präsentationen und Memos sind zu lang, zu abstrakt und zu unklar – KI kann helfen, Botschaften zu verdichten und auf Zielgruppen zuzuschneiden, damit Ihre Mannschaft versteht, worum es wirklich geht.
Inhalt
In vielen Unternehmen ist interne Kommunikation ein eigener Schmerzpunkt:
- zu viele Folien,
- zu viele Mails,
- zu wenig Klarheit.
Gerade in Veränderungsphasen (und KI ist so eine) brauchen Mitarbeitende Orientierung – keine weiteren Schlagworte.
KI kann hier helfen, Ihre Botschaften zu schärfen, ohne dass Sie alles selbst formulieren müssen.
Wo KI in der internen Kommunikation hilft
Ein paar konkrete Einsatzfelder:
- Verdichten von Führungstexten:
Aus einer langen E-Mail an den Führungskreis eine Version für alle Mitarbeitenden machen – in verständlicher Sprache. - Anpassung an Zielgruppen:
Unterschiedliche Versionen für Produktionsmitarbeitende, Verwaltung, Führungskräfte. - Q&A-Entwürfe:
Aus einem Veränderungsthema (z. B. „Einführung eines KI-Tools“) mögliche Fragen der Mitarbeitenden antizipieren und erste Antwortentwürfe erstellen. - Strukturierung von Townhall-Inhalten:
„Fasse diese Stichpunkte in maximal fünf Kernbotschaften für eine 15-minütige Ansprache zusammen.“
Risiko: Glatte, aber leere Kommunikation
KI produziert auf Knopfdruck vermeintlich „runde“ Texte.
Gefährlich wird es, wenn:
- unklare Inhalte nur schön verpackt werden,
- kritische Punkte weichgespült werden,
- und am Ende alle das Gefühl haben: „Klingt gut, sagt aber nichts.“
Deshalb gilt:
- Die Klarheit über das „Warum“ und „Was“ muss von Ihnen kommen.
- KI hilft beim „Wie sagen wir es verständlich?“.
Beispiel: Veränderung ankündigen
Stellen Sie sich vor, Sie wollen ankündigen, dass im kommenden Jahr KI-Tools im Unternehmen eingeführt werden.
Sie könnten KI bitten:
„Formuliere aus diesen Stichpunkten eine ehrliche, verständliche Nachricht an alle Mitarbeitenden:
– Warum wir uns mit KI beschäftigen
– Was wir NICHT tun werden
– Was die nächsten 3 Schritte sind
– An wen sich Mitarbeitende mit Fragen wenden können“
Sie erhalten einen Entwurf, den Sie:
- auf Ton und Inhalt prüfen,
- ergänzen, wo es Ihnen wichtig ist,
- und dann als Basis für Ihre finale Kommunikation nutzen.
Was wir in der 1:1-Session dazu tun können
In der 1:1-KI-Session (90 Minuten, online) können wir z. B.:
- eine echte interne Botschaft (anonymisiert) nehmen,
- verschiedene Versionen für unterschiedliche Zielgruppen erzeugen,
- und konkrete Prompt-Vorlagen entwickeln, die Ihre Kommunikation künftig vereinfachen.
Ziel: weniger Folienfriedhof, mehr Klartext – bei gleichzeitigem Respekt vor der Situation der Mitarbeitenden.
Wenn Sie Veränderungen besser erklären wollen
In Umbruchsituationen entscheidet nicht nur, was Sie tun, sondern wie Sie darüber sprechen.
Wenn Sie KI nutzen wollen, um interne Kommunikation klarer und verständlicher zu machen – ohne hohle Phrasen: