KI-Adventskalender – Tag 7 von 24: KI im Vertrieb – Angebote schreiben lassen? Ja, aber mit klaren Grenzen.

KI-Adventskalender – Tag 7 von 24: KI im Vertrieb – Angebote schreiben lassen? Ja, aber mit klaren Grenzen.
Photo by Laura Nyhuis / Unsplash

TL;DR

KI kann im Vertrieb helfen, Angebote schneller und konsistenter zu formulieren – solange sie als Textbaustein-Werkzeug genutzt wird und nicht ungeprüft über Preise, Zusagen und Kundenkommunikation entscheidet.


Inhalt

„Kann KI nicht einfach unsere Angebote schreiben?“

Diese Frage höre ich zunehmend von Vertriebsverantwortlichen und Geschäftsführer:innen.

Die kurze Antwort:

  • KI kann beim Schreiben von Angeboten unterstützen,
  • aber sie sollte nicht Ihre Vertriebsleitung ersetzen.

Wo KI im Angebotsprozess helfen kann

Einige sinnvolle Einsatzfelder:

  • Strukturvorschläge
    Aus Stichpunkten einen klaren Angebotsaufbau erzeugen (Einleitung, Leistungsbeschreibung, Konditionen, nächste Schritte).
  • Varianten formulieren
    Unterschiedliche Tonalitäten testen (formeller, sachlicher, etwas persönlicher), ohne jedes Mal bei Null anzufangen.
  • Bausteine wiederverwenden
    Textelemente aus früheren Angeboten an neue Kontexte anpassen.
  • Begleittexte verfassen
    Anschreiben, Zusammenfassungen für Entscheider:innen auf Kundenseite, Nachfassmails.

Wofür KI nicht geeignet ist:

  • Preise eigenständig festzulegen,
  • individuelle Zusagen zu formulieren, die rechtliche Wirkung haben,
  • ohne menschliche Prüfung direkt an Kund:innen zu senden.

Ein realistischer Workflow

So könnte ein KI-gestützter Angebotsprozess aussehen:

  1. Sie definieren intern klare Leistungspakete, Optionen und Preislogik.
  2. Für einen konkreten Fall notieren Sie:
    • Kundensituation in Stichpunkten,
    • gewählte Bausteine,
    • Besonderheiten.
  3. Sie bitten KI:
    • „Schreibe aus diesen Stichpunkten ein Angebotsdokument mit folgender Struktur: …“
    • „Formuliere ein kurzes, wertschätzendes Anschreiben an die Geschäftsführung der Kundenseite.“
  4. Sie prüfen:
    • Sind Inhalte korrekt?
    • Passen Ton und Zusagen?
    • Ist die Preislogik eingehalten?

Sie nutzen KI als Text-Engine – die Verantwortung bleibt bei Ihnen.


Wo die Risiken liegen

Wenn Sie KI einfach „ein Angebot schreiben lassen“, ohne Rahmen:

  • wirken Texte schnell generisch,
  • können Aussagen enthalten sein, die intern nie abgestimmt wurden,
  • droht Ihr Profil als Anbieter zu verwässern.

Deshalb ist die Reihenfolge wichtig:

  1. Erst Klarheit über Angebote, Grenzen und Preislogik.
  2. Dann KI zum Formulieren einsetzen.

Was wir dazu in 90 Minuten gemeinsam tun können

In der 1:1-KI-Session (90 Minuten, online):

  • nehmen wir eine typische Angebotssituation aus Ihrem Haus (anonymisiert),
  • entwickeln ein bis zwei konkrete Prompt-Vorlagen für Angebotsstruktur und Anschreiben,
  • legen fest, wo KI helfen darf – und wo zwingend eine manuelle Prüfung notwendig ist.

Ziel:
Ihr Vertrieb wird schneller und konsistenter, ohne an Substanz zu verlieren.


Wenn Sie im Vertrieb Tempo machen wollen, ohne Vertrauen zu verspielen

Geschwindigkeit hilft im Vertrieb – solange sie nicht auf Kosten von Klarheit und Glaubwürdigkeit geht.

Wenn Sie KI hier als sinnvolle Unterstützung etablieren wollen:


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