KI-Adventskalender – Tag 13 von 24: Wie Sie die 2–3 KI-Themen finden, die Sie 2025 wirklich priorisieren sollten

KI-Adventskalender – Tag 13 von 24: Wie Sie die 2–3 KI-Themen finden, die Sie 2025 wirklich priorisieren sollten
Photo by Mario Losereit / Unsplash

TL;DR

Statt zehn parallelen KI-Ideen brauchen mittelständische Unternehmen meist zwei bis drei klar priorisierte Themen mit echtem Hebel – finden lassen sie sich, indem Sie Nutzen, Aufwand und Risiko ehrlich bewerten und mutig Dinge streichen, die „nett, aber nicht entscheidend“ sind.

Inhalt

Viele Unternehmen haben inzwischen eine Liste mit KI-Ideen:

  • etwas im Vertrieb,
  • etwas im HR,
  • etwas in der Produktion,
  • etwas in der Verwaltung.

Auf dem Papier sieht das beeindruckend aus.
In der Praxis führt es zu Überforderung – und dazu, dass nichts wirklich fertig wird.


Warum 2–3 Themen reichen

Sie brauchen keine 10 KI-Projekte, um Fortschritt zu sehen.
Sie brauchen ein paar wenige Themen, die:

  • einen spürbaren geschäftlichen Effekt haben,
  • überschaubar im Umfang sind,
  • und zu Ihrer Organisation passen.

Typischerweise sind das 2–3 Projekte für die nächsten 12–18 Monate.


Drei Kriterien für die Auswahl

Ich nutze in Workshops gerne eine einfache Matrix aus:

  1. Hebel:
    Wie groß ist der potenzielle Nutzen (Zeit, Kosten, Qualität, Risiko, Umsatz)?
  2. Machbarkeit:
    Haben wir Daten, Know-how, Systeme und Ressourcen, um das in vertretbarer Zeit zu testen?
  3. Akzeptanz:
    Wie wahrscheinlich ist es, dass die betroffenen Bereiche mitziehen – oder zumindest nicht blockieren?

Wenn ein Thema bei allen drei Kriterien mittel bis hoch ist, ist es ein guter Kandidat.
Wenn es bei Hebel und Machbarkeit hoch, bei Akzeptanz aber sehr niedrig ist, sollten Sie wissen, worauf Sie sich einlassen.


Wie der Auswahlprozess konkret aussehen kann

Im halbtägigen 1:1-Strategietermin vor Ort laufen wir typischerweise so:

  1. Sammeln der bereits vorhandenen Ideen (ohne Bewertung).
  2. Grobe Zuordnung in die drei Kriterien (Hebel, Machbarkeit, Akzeptanz).
  3. Diskussion der Top-Kandidaten.
  4. Entscheidung: welche 2–3 Themen gehen wir als Nächstes an?

Das klingt simpel.
In der Praxis braucht es aber jemanden, der keine internen Allianzen bedienen muss – und Fragen stellt, die intern oft unangenehm wären.


Ergebnis: Klarer Fokus statt KI-Streuverluste

Statt:

  • „Wir machen da und dort ein bisschen was mit KI.“

haben Sie danach:

  • 2–3 konkret benannte Themen,
  • jeweils eine grobe Zielsetzung,
  • Verantwortliche,
  • und eine Vorstellung, wie der erste Test aussieht.

Das ist der Unterschied zwischen Beschäftigung und Umsetzung.


Wenn Sie 2026 nicht mit einer Ideensammlung starten wollen

Wenn Sie statt eines „Wunschzettels“ für KI eine umsetzbare Prioritätenliste brauchen:

→ Buchen Sie hier Ihren 1:1-KI-Strategietermin vor Ort (Halbtag) zum Einführungspreis.