KI-Adventskalender – Tag 12 von 24: Drei Fragen, die vor jedem KI-Projekt geklärt sein müssen

KI-Adventskalender – Tag 12 von 24: Drei Fragen, die vor jedem KI-Projekt geklärt sein müssen
Photo by Robert Thiemann / Unsplash

TL;DR

Bevor Sie Geld und Zeit in ein KI-Projekt stecken, sollten drei einfache Fragen beantwortet sein: Welches Problem lösen wir, was ist der geschäftliche Hebel und was tun wir, wenn es nicht funktioniert – sonst riskieren Sie gut gemeinte, aber wirkungslose Initiativen.

Inhalt

Viele KI-Initiativen im Mittelstand scheitern nicht an der Technologie.
Sie scheitern daran, dass drei grundlegende Fragen nie sauber beantwortet wurden.

Diese drei Fragen klingen banal – sind aber der Unterschied zwischen „Pilotgrab“ und sinnvollem Einsatz.

Frage 1: Welches Problem lösen wir – und für wen?

Konkret, nicht abstrakt:

  • „Wir wollen die Erstellungszeit für Angebote von durchschnittlich 5 Tagen auf 2 Tage reduzieren.“
  • „Wir wollen die Zeit für Management-Zusammenfassungen in Bereich X halbieren.“
  • „Wir wollen die Qualität von Stellenausschreibungen so verbessern, dass wir weniger Fehlbesetzungen haben.“

Wenn Sie das nicht in einem Satz sagen können, ist das Projekt nicht reif.


Frage 2: Wodurch entsteht für uns geschäftlicher Hebel?

Beispiele:

  • Zeitersparnis bei hochbezahlten Rollen (Geschäftsführung, Senior-Fachleute),
  • Reduktion von Fehlern, die teuer sind (falsche Konditionen, Vertragsfehler, Compliance-Risiken),
  • schnellere Reaktionszeiten im Vertrieb (Angebote, Nachfassmails).

Die Frage lautet:
„Wenn dieses Projekt funktioniert – woran merken wir das in Euro, Zeit oder Risiko?“


Frage 3: Was tun wir, wenn es nicht funktioniert?

Jedes Projekt kann scheitern – auch KI-Projekte.

Die entscheidende Frage ist:

  • „Was machen wir, wenn der Nutzen nicht wie erwartet eintritt?“

Optionen:

  • Projekt beenden und bewusst daraus lernen,
  • Umfang reduzieren,
  • Fokus ändern.

Wenn niemand diese Frage vorab stellt, wird aus jedem Projekt schnell ein „Dauer-Pilot“, der aus politischer Rücksicht nicht beendet wird.


Wie wir das in einem halben Tag klären

Im 1:1-KI-Strategietermin vor Ort nehmen wir uns diese drei Fragen für Ihre konkreten Ideen vor:

  • Welche einzelnen Vorhaben sind schon im Raum?
  • Welche bestehen den Drei-Fragen-Test – welche nicht?
  • Was bleibt übrig, wenn wir ehrlich sind?

Statt zehn „spannender“ Projekte bleibt oft eine Handvoll sinnvoller Themen – und das ist gut so.


Wenn Sie lieber bewusst entscheiden statt „mal probieren“

Wenn Sie Ihr Geld nicht für gut gemeinte, aber wirkungslose KI-Projekte ausgeben wollen, sondern für gezielte Hebel:

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