KI-Adventskalender – Tag 12 von 24: Drei Fragen, die vor jedem KI-Projekt geklärt sein müssen
TL;DR
Bevor Sie Geld und Zeit in ein KI-Projekt stecken, sollten drei einfache Fragen beantwortet sein: Welches Problem lösen wir, was ist der geschäftliche Hebel und was tun wir, wenn es nicht funktioniert – sonst riskieren Sie gut gemeinte, aber wirkungslose Initiativen.
Inhalt
Viele KI-Initiativen im Mittelstand scheitern nicht an der Technologie.
Sie scheitern daran, dass drei grundlegende Fragen nie sauber beantwortet wurden.
Diese drei Fragen klingen banal – sind aber der Unterschied zwischen „Pilotgrab“ und sinnvollem Einsatz.
Frage 1: Welches Problem lösen wir – und für wen?
Konkret, nicht abstrakt:
- „Wir wollen die Erstellungszeit für Angebote von durchschnittlich 5 Tagen auf 2 Tage reduzieren.“
- „Wir wollen die Zeit für Management-Zusammenfassungen in Bereich X halbieren.“
- „Wir wollen die Qualität von Stellenausschreibungen so verbessern, dass wir weniger Fehlbesetzungen haben.“
Wenn Sie das nicht in einem Satz sagen können, ist das Projekt nicht reif.
Frage 2: Wodurch entsteht für uns geschäftlicher Hebel?
Beispiele:
- Zeitersparnis bei hochbezahlten Rollen (Geschäftsführung, Senior-Fachleute),
- Reduktion von Fehlern, die teuer sind (falsche Konditionen, Vertragsfehler, Compliance-Risiken),
- schnellere Reaktionszeiten im Vertrieb (Angebote, Nachfassmails).
Die Frage lautet:
„Wenn dieses Projekt funktioniert – woran merken wir das in Euro, Zeit oder Risiko?“
Frage 3: Was tun wir, wenn es nicht funktioniert?
Jedes Projekt kann scheitern – auch KI-Projekte.
Die entscheidende Frage ist:
- „Was machen wir, wenn der Nutzen nicht wie erwartet eintritt?“
Optionen:
- Projekt beenden und bewusst daraus lernen,
- Umfang reduzieren,
- Fokus ändern.
Wenn niemand diese Frage vorab stellt, wird aus jedem Projekt schnell ein „Dauer-Pilot“, der aus politischer Rücksicht nicht beendet wird.
Wie wir das in einem halben Tag klären
Im 1:1-KI-Strategietermin vor Ort nehmen wir uns diese drei Fragen für Ihre konkreten Ideen vor:
- Welche einzelnen Vorhaben sind schon im Raum?
- Welche bestehen den Drei-Fragen-Test – welche nicht?
- Was bleibt übrig, wenn wir ehrlich sind?
Statt zehn „spannender“ Projekte bleibt oft eine Handvoll sinnvoller Themen – und das ist gut so.
Wenn Sie lieber bewusst entscheiden statt „mal probieren“
Wenn Sie Ihr Geld nicht für gut gemeinte, aber wirkungslose KI-Projekte ausgeben wollen, sondern für gezielte Hebel:
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