KI-Adventskalender – Tag 11 von 24: Warum „Wir machen mal ein KI-Projekt“ keine Strategie ist

KI-Adventskalender – Tag 11 von 24: Warum „Wir machen mal ein KI-Projekt“ keine Strategie ist
Photo by Waldemar Brandt / Unsplash

TL;DR

Viele Unternehmen starten mit „irgendeinem“ KI-Projekt, um etwas vorzeigen zu können – ohne klar zu haben, welches Geschäftsproblem sie damit lösen wollen, wer verantwortlich ist und woran sie Erfolg messen; genau deshalb versanden diese Initiativen oft trotz gutem Willen.

Inhalt

Wenn ich frage „Was machen Sie gerade zu KI?“, höre ich häufig:

„Wir haben mal ein KI-Projekt gestartet.“

Auf die Nachfrage „Worum geht es da genau?“ kommt dann oft:

  • „Ähm, da müssten Sie mal mit der IT sprechen.“
  • „Das ist so ein Pilot, wir testen da was mit Texten/Bildern/Prozessen.“

Das klingt nach Aktivität.
Aber es ist keine Strategie.


Warum „ein KI-Projekt“ fast nie reicht

Ein einzelnes Projekt kann sinnvoll sein, wenn es drei Fragen sauber beantwortet:

  1. Welches konkrete Geschäftsproblem lösen wir damit?
    (Kosten, Zeit, Qualität, Umsatz, Risiko?)
  2. Wer trägt die Verantwortung?
    (kein „Projektteam im luftleeren Raum“, sondern ein:e Verantwortliche:r mit Mandat)
  3. Woran messen wir, ob sich das gelohnt hat?
    (vorher definierte Kriterien, nicht nur „es fühlt sich besser an“)

Viele „KI-Projekte“ im Mittelstand starten ohne diese Klarheit.
Dann wird es teuer – egal, ob technisch etwas Spannendes entsteht oder nicht.


KI ist ein Hebel, kein Selbstzweck

Die Frage ist nicht:

  • „Wo können wir KI einsetzen?“

Sondern:

  • „Wo haben wir Probleme oder Chancen, bei denen KI ein sinnvoller Hebel sein könnte?“

Beispiele:

  • zu lange Durchlaufzeiten in Angeboten,
  • Überlastung in bestimmten Teams,
  • wiederkehrende Auswertungen, die nur wenige Menschen verstehen und bedienen können.

Wenn KI dabei helfen kann, diese Engpässe zu lösen – gut.
Wenn nicht, gibt es genug andere Hebel.


Wie wir im halbtägigen Strategietermin vorgehen

Im 1:1-KI-Strategietermin vor Ort geht es nicht darum, „ein KI-Projekt“ zu finden, sondern:

  • einen Blick auf Ihr Geschäftsmodell und Ihre Engpässe zu werfen,
  • 3–5 potenzielle Einsatzfelder zu identifizieren,
  • 1–2 Themen auszuwählen, bei denen ein KI-Test wirklich Sinn ergibt,
  • und eine einfache Roadmap zu entwerfen, wie es weitergeht.

Ergebnis:

  • kein Sammelsurium an Ideen,
  • sondern eine kurze Liste klar priorisierter Themen – mit Verantwortlichkeiten und groben Zeitrahmen.

Was Sie damit verhindern

Mit einem halben Tag Klarheit verhindern Sie:

  • „KI-Projekte“, die nur entstehen, damit man extern sagen kann „wir machen auch was“,
  • interne Verwirrung („Was soll das alles?“),
  • und spätere Korrekturen, die deutlich teurer werden als ein sauberer Start.

Wenn Sie mehr wollen als ein Feigenblatt-Projekt

Wenn Sie nicht „auch irgendwas mit KI“ machen wollen, sondern verantwortungsvoll entscheiden, womit Sie anfangen – und womit nicht:

→ Buchen Sie hier Ihren 1:1-KI-Strategietermin vor Ort (Halbtag) zum Einführungspreis.