KI-Adventskalender – Tag 11 von 24: Warum „Wir machen mal ein KI-Projekt“ keine Strategie ist
TL;DR
Viele Unternehmen starten mit „irgendeinem“ KI-Projekt, um etwas vorzeigen zu können – ohne klar zu haben, welches Geschäftsproblem sie damit lösen wollen, wer verantwortlich ist und woran sie Erfolg messen; genau deshalb versanden diese Initiativen oft trotz gutem Willen.
Inhalt
Wenn ich frage „Was machen Sie gerade zu KI?“, höre ich häufig:
„Wir haben mal ein KI-Projekt gestartet.“
Auf die Nachfrage „Worum geht es da genau?“ kommt dann oft:
- „Ähm, da müssten Sie mal mit der IT sprechen.“
- „Das ist so ein Pilot, wir testen da was mit Texten/Bildern/Prozessen.“
Das klingt nach Aktivität.
Aber es ist keine Strategie.
Warum „ein KI-Projekt“ fast nie reicht
Ein einzelnes Projekt kann sinnvoll sein, wenn es drei Fragen sauber beantwortet:
- Welches konkrete Geschäftsproblem lösen wir damit?
(Kosten, Zeit, Qualität, Umsatz, Risiko?) - Wer trägt die Verantwortung?
(kein „Projektteam im luftleeren Raum“, sondern ein:e Verantwortliche:r mit Mandat) - Woran messen wir, ob sich das gelohnt hat?
(vorher definierte Kriterien, nicht nur „es fühlt sich besser an“)
Viele „KI-Projekte“ im Mittelstand starten ohne diese Klarheit.
Dann wird es teuer – egal, ob technisch etwas Spannendes entsteht oder nicht.
KI ist ein Hebel, kein Selbstzweck
Die Frage ist nicht:
- „Wo können wir KI einsetzen?“
Sondern:
- „Wo haben wir Probleme oder Chancen, bei denen KI ein sinnvoller Hebel sein könnte?“
Beispiele:
- zu lange Durchlaufzeiten in Angeboten,
- Überlastung in bestimmten Teams,
- wiederkehrende Auswertungen, die nur wenige Menschen verstehen und bedienen können.
Wenn KI dabei helfen kann, diese Engpässe zu lösen – gut.
Wenn nicht, gibt es genug andere Hebel.
Wie wir im halbtägigen Strategietermin vorgehen
Im 1:1-KI-Strategietermin vor Ort geht es nicht darum, „ein KI-Projekt“ zu finden, sondern:
- einen Blick auf Ihr Geschäftsmodell und Ihre Engpässe zu werfen,
- 3–5 potenzielle Einsatzfelder zu identifizieren,
- 1–2 Themen auszuwählen, bei denen ein KI-Test wirklich Sinn ergibt,
- und eine einfache Roadmap zu entwerfen, wie es weitergeht.
Ergebnis:
- kein Sammelsurium an Ideen,
- sondern eine kurze Liste klar priorisierter Themen – mit Verantwortlichkeiten und groben Zeitrahmen.
Was Sie damit verhindern
Mit einem halben Tag Klarheit verhindern Sie:
- „KI-Projekte“, die nur entstehen, damit man extern sagen kann „wir machen auch was“,
- interne Verwirrung („Was soll das alles?“),
- und spätere Korrekturen, die deutlich teurer werden als ein sauberer Start.
Wenn Sie mehr wollen als ein Feigenblatt-Projekt
Wenn Sie nicht „auch irgendwas mit KI“ machen wollen, sondern verantwortungsvoll entscheiden, womit Sie anfangen – und womit nicht:
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